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Ich begrüße herzlich jeden Besucher meiner Webseite. Fachlich bin ich mit Problemen der verbalen Kommunikation verbunden. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei der Gehirnfunktion geschenkt. Weiterhin beschäftigen mich Probleme der verbalen Kommunikation, die Arten und Formen der Dichotomie, die mehrdimensionalen Strukturen des Sprachverkehrs sowie Fragen der künstlichen Intelligenz. Bei der Erforschung der verbalen Kommunikation nehmen einen gewichtigen Platz die Strukturmodelle der verbalen Kommunition.
Denken und verstehen
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Anmerkungen zum Buch: Georg-Gregor Melika. Psychosoziale Relationen der verbalen Kommunikation
25.07.2015 07:11———
Die Erwerbung der Mentalität
19.05.2015 10:39———
Menschliche oder künstliche Intelligenz?
12.05.2015 06:53———
Alterssprache
06.04.2015 07:02———
Strukturprinzipien der Kommunikation
03.03.2015 00:00———
Denken und verstehen
23.02.2015 12:52———
Der Psycholekt neu gesehen
Das Wort Mensch bezeichnet ein Lebewesen, das über die Fähigkeit verfügt logisch zu denken, den Verkehr mit Gleichartigen sprachlich zu sichern, womit er unter allen anderen das höchstentwickelte Lebewesen ist. Als Einzelwesen tritt der Mensch als Individuum auf. Wird der Mensch als Träger eines einheitlichen und spezifischen Gepräges gesehen, so vertritt er dessen Ich und wird mit dem Wort Person benannt. Im Verkehr mit Mitmenschen gebraucht die Person die gesprochene Sprache, deren Kenntnisse den Idiolekt darstellen. Die vom Idiolekt aktualisierte Aussage stellt die Parole dar, welcher die Langue als grammatisches und lexikalisches System entgegengestellt wird und von der sprachlichen Gemeinschaft realisiert wird. Die Eigenart der Person bezieht sich äußerlich auf das Geschlecht, den Körperbau, die Gesichtszüge, das Alter; die Einheitlichkeit des Ichs bezieht sich innerlich auf den sich im Gehirn befindlichen Geist, das das Bewusstsein und die Mentalität beinhaltet. Somit ist der Person die Dichotomie von Köper und Geist eigen. Das mehrdeutige Wort Geist, das unter anderen auf die psychologische Einheitlichkeit des Ichs deutet, kann mit dem Terminus Psycholekt bezeichnet werden*. Somit kann die Formel der Dichotomie von Köper und Geist durch die Formel Gestalt und Psycholekt der Person ausgedrückt werden. Diese Dichotomie besteht, solange die Person lebt. Mit dem Tod der Person hört auf ihr Psycholekt zu bestehen und mit ihm selbst die Person. So wird z. B. bei der Bestattung des Verstorbenen von seinem Lebenslauf als Person in vergangener Zeitform gesprochen.
Die verbale Kommunikation unter den Menschen geschieht meistens in dialogischer Form, indem sich beide Gesprächspartner der gleichen Sprache bedienen. Im Dialog tritt der das Gespräch ansetzende Partner als die Ich-Person auf, der Angesprochene als die Nicht-Ich-Person (Er-Person, sie, es, wir usw.). Dementsprechend ist das Kommunikationssubjekt die Person, die als Träger eines einheitlichen, bewussten Ichs ist. Die Nicht-Ich-Person einer Sprachgemeinschaft kann in Gegensatz zum Psycholekt mit Soziolekt bezeichnet werden, woneben er auch als Einzelperson vorgestellt wird. Im Dialog kann der Soziolekt dem Psycholekt entgegen gestellt werden, d. h., im Dialog ist der eine Gesprächspartner die „Ich-Person“ mit ihrem Psycholekt der andere Partner die Nicht-Ich-Person mit ihrem Soziolekt.
Neben Soziolekt kann als Sprachidiom der Dialekt gestellt werden, neben Psycholekt kann als Mentalität der Intellekt platziert werden.
*Das Wort ist im Duden Wörterbuch und im Deutschen Wörterbuch nicht eingetragen. Das Wort „Psycholekt“ tritt in der Literaturwissenschaft auf, wo es als Interjektion, Inversion, Anapher u.a. Mittel der emotionellen Rede angewandt wird (siehe Günther Mahal: Naturalismus, München 1975). In Wikipedia bezeichnet Psycholekt eine situationsbedingte Ausdrucksweise.
